27. Juli 2026

Best Practice: Mitglieder gewinnen bei der Konzessionsprüfung

Ausgangslage

Neu gegründete Installationsbetriebe brauchen für Gas- und Wasserinstallationen eine Konzession des Energieversorgers. Voraussetzung ist eine Eignungs- und Werkstattprüfung, bei der Normen, Maschinen und Material kontrolliert werden. Dieser Pflichttermin ist der ideale Anlass, um neue Unternehmer persönlich zu erreichen – genau beim beruflichen Neustart. Die Innung Göppingen führt die Prüfung deshalb gemeinsam mit dem Energieversorger durch.

So läuft der gemeinsame Termin

1   Gemeinsame Prüfung: der Betrieb legt die Normen vor und zeigt Maschinen und Material. Den fachlichen Teil übernimmt der Energieversorger.

2   Innungsvorzüge vorstellen: im Anschluss zeigt der Obermeister vor Ort die konkreten Vorteile der Mitgliedschaft.

3   Schnuppermitgliedschaft anbieten: der Betrieb testet die Innung kostenlos bis Jahresende – ohne finanzielles Risiko.

4   Grobe Beitragsabschätzung: anhand der Mitarbeiterzahl wird der spätere Beitrag geschätzt. Das schafft von Anfang an Transparenz.

Ergebnis

Rund 25 % der besuchten Betriebe entscheiden sich für eine Schnuppermitgliedschaft. Die meisten führen sie anschließend regulär fort – Kündigungen nach der Probephase sind die Ausnahme.


So kann es in der eigenen Innung gelingen

1   Mit dem Energieversorger abstimmen: die Eignungs- und Werkstattprüfung gemeinsam durchführen.

2   Beschluss fassen: im Installateurausschuss der Innung.

3   Persönlich hingehen: der Obermeister oder ein Vorstandsmitglied nimmt den Termin selbst wahr.

4   Greifbare Vorteile organisieren: etwa Presszangen-Tauschliste, Stammtisch und Messefahrten – und vor Ort konkret zeigen.

Ansprechpartner: Rainer Häfele, Innung Göppingen rhaefele@haefele-shk.de

Inhalt teilen!
Sie können den Link zur Seite versenden

Artikel im selben Zeitraum

Inhalt teilen!
Sie können den Link zur Seite versenden