27. Juli 2026

Best Practice: Jungunternehmer-Stammtisch

Ausgangslage

Der demografische Wandel bringt viele Betriebsübernahmen. Der Stammtisch gibt jungen Inhabern einen festen Ort in der Innung – und das Gefühl, dazuzugehören. Hier treffen sie Gleichgesinnte, tauschen Erfahrungen aus und werden zu aktiven Mitgliedern. Angesprochen sind alle Betriebsgründer sowie jungen Unternehmerinnen und Unternehmer im SHK-Handwerk.

So läuft es

1   Zielgruppe finden: junge Inhaber, Übernehmer und Gründer im SHK-Handwerk ansprechen.

2   Organisation: drei Vorstandsmitglieder kümmern sich – Leon Bürklin, Jona Proske und Luca Wurster.

3   Rhythmus festlegen: vier Treffen im Jahr, dazwischen hält eine WhatsApp-Gruppe die Runde zusammen.

4   Themen festlegen: Workshops und Gastredner richten sich nach dem Bedarf der Jungen.

Erfolgsbeispiel aus dem Jungunternehmer-Stammtisch

Auf Anregung des Stammtisches kam eine Steuerberatung in die Innungsversammlung und beantwortete die wichtigsten Fragen. Das Ergebnis: eine sehr gut besuchte Versammlung – mit vielen jungen Unternehmern.


So kann es in der eigenen Innung gelingen

1   Zielgruppe benennen: junge Inhaber, Übernehmer und Gründer gezielt ansprechen.

2   Kümmerer bestimmen: zwei bis drei Aktive aus dem Vorstand übernehmen die Organisation.

3   Niedrigschwellig starten: drei bis vier Termine im Jahr, dazu eine WhatsApp-Gruppe.

4   Themen abgeben: die Jungen wählen selbst, worum es beim Stammtisch gehen soll – etwa Steuer, Recht oder Betriebsübergabe.

5   In den Vorstand zurückspielen: Anregungen aus der Runde in die Innungsversammlung tragen.

6   Erfolge zeigen: einen sichtbaren Nutzen schaffen, zum Beispiel einen Fachvortrag auf der Versammlung.

Ansprechpartnerin: Christine Bursch, Innung Heidelberg info@innung-shk-hd.de

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